Liebe Freunde des Brett im Schtoi,

„Von Tandaradei bis Tinder“, das ist der Titel, für die Veranstaltung, die am Valentinstag, dem 14. Februar 2021 stattfinden sollte.

Lieder und Texte von der Liebe, von Zuneigung und Freundschaft. Etwas „Seelenmassage“ in diesen schwierigen Zeiten hätte uns allen gut getan.

Aus den bekannten Gründen verschieben wir die Veranstaltung um ein Jahr, in der Hoffnung, dass 2022 alles wieder besser sein wird.

Liebes Publikum, liebe Freunde des „Brett im Schtoi“,

einen „Lockdown“ über das ganze Land zu verhängen ist vergleichsweise eine leichte Übung.

Die eigentliche Herausforderung ist es, aus diesem Loch wieder heraus zu kommen.

Aber, wir stecken den Kopf weder in den Sand noch in das Loch, sondern suchen kreativ nach Lösungen.

„Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von Deinen Plänen“ sagte einst der Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal. Uns würde es reichen Sie zum Lachen (und zu anderem Kunstgenuss) zu bringen. Und deshalb machen auch wir Pläne, von deren Solidität und Halbwertszeit wir momentan nicht den geringsten Schimmer haben.

Wir versuchen Veranstaltungen entsprechend den Möglichkeiten der Gastronomie wieder aufzunehmen. Ob sich das auch für die Künstler rechnet ist ungewiss. Nach Abstands- und Hygieneregeln könnten wir vor ca. 50 - 60 Besuchern spielen lassen. Da zahlt der Künstler zwar nicht drauf, verdient aber auch nichts. Wir versuchen es trotzdem einmal:

Als süffigen Nachtrunk zum „Tag des Bieres“ kredenzen wir Ihnen am Samstag den 24. April 2021 einen musikalischen Abwasch zum Thema Bier. „Bier gewinnt“ heißt das musikalische Programm mit Christoph Lambertz und Freunden. Wir hoffen auf ein sonnig-warmes Frühjahr, denn diese Veranstaltung würden wir gerne im Freien im Innenhof der Gaststätte Hirsch anbieten.

Alles Weitere hängt dann davon ab, ob es wieder reicht, in die Armbeuge zu niesen und ordentlich die Hände zu waschen. Für unsere weiteren Pläne müssen wir noch abwarten wie es mit der Abstandsregelung weitergeht:

Das verschobene Konzert mit dem Orchestro Mondo steht noch auf dem Programm, ebenso der „Engel Aloisius“, den wir in himmlische Quarantäne geschickt haben.

Treffend zu dieser schwierigen Zeit hätten wir am 8. Mai 2021 das Kabarett „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ mit Stefan Waghubinger im Programm.

Am 26. Juni 2021 dann noch treffender Uli Boettcher und Berd Kohlhepp mit „Denn sie wissen (noch) nicht was sie tun“.

Und das ist gleichsam unser eigenes Motto für das kommende Jahr: Denn wir wissen noch nicht was wir tun.

Hoffen wir das Beste. Wir halten Sie auf unserer Homepage über die aktuelle Situation unseres Programmes immer auf dem Laufenden.

Allen Spendern, die Ihr Kartengeld des vergangenen Jahres zur Unterstützung der Kunstschaffenden nicht zurückgefordert haben, gilt unser ganz herzliches Dankeschön! Die versprochene Sonderveranstaltung für alle Gönner ist bereits in Planung. Auch die Künstler sagen Danke für diese großartige Unterstützung. Es tut gut, wenn man auch in schlechten Zeiten von seinem Publikum getragen wird.

Wir wünschen ihnen eine gute, vielleicht auch mal etwas bessere Zeit.


Nachruf

Konne

Mit seinen Angehörigen trauern auch seine Freunde vom s´Brett im Schtoi um

Konrad Stetter

Er war ambitioniertes Gründungsmitglied unserer Kulturinitiative “ Kleine Kunst im Dorfwirtshaus“.
1999 wurde aus der Liederkranzabteilung ein e.V. und seither war er dessen 2. Vorsitzender.
Er hat dieses Amt ohne großes Aufsehen umsichtig bis zu seinem Ende ausgefüllt.
Wir verlieren mit ihm einen freundschaftlichen Mitdenker und Mitstreiter in allen Bereichen unserer Kulturarbeit hinter, neben und auf der Bühne.
Mit uns werden sich sicher auch viele unserer Gäste für alle Zeit dankbar an ihn erinnern.

Pfüat di Gott, Konne